4 Faktoren, die bestimmen, ob und in wen wir uns verlieben

Wir alle kennen Menschen, die sagen, dass sie sich einfach so in jemanden verliebt haben und gar nichts dagegen tun konnten. Das ist dann zwar das Gefühl, was sie haben, allerdings stimmt das nur so halb. Denn es gibt verschiedene Faktoren, die darauf Einfluss haben, in wen wir uns verlieben.

4 Faktoren, die bestimmen, ob und in wen wir uns verlieben

Faktor 1: Nur wenn wir an die Liebe glauben, können wir uns öffnen

Damit wir uns verlieben können, müssen wir zunächst einmal offen für die Liebe sein. Glauben wir an die Liebe, öffnen wir automatisch unser Herz und sind bereit dafür, eine tiefe Verbindung zu einem anderen Menschen einzugehen.

Viele suchen die Schuld für gescheiterte Beziehungen oder Ablehnung jedoch vor allem bei den anderen. Damit machen sie es sich einfach, verschließen aber auch gleichzeitig ihr Herz, weil sie denken, dass sie ja ohnehin nur verletzt werden, wenn sie sich jemandem öffnen. Das führt dazu, dass sie sich dann nicht mehr oder nur sehr schwer verlieben. Das Glück wahrhaftiger wunderschöner Liebe bleibt vielen Menschen so leider verwehrt.

♦ Siehe auch: Ist es wahre Liebe? An diesen 4 Merkmalen erkennen wir es.

Aber in wen verlieben wir uns eigentlich und warum?

Faktor 2: Wir suchen jemanden, der unsere Bedürfnisse erfüllt

Die meisten Menschen wünschen sich in einer Partnerschaft all das zu erleben, wonach sie sich schon seit ihrer Kindheit sehnen. Sie hoffen, dass eine andere Person all ihre Bedürfnisse befriedigt und machen sie deshalb dann häufig auch dafür verantwortlich diese zu erfüllen. Sie wollen sich geliebt, geschätzt, begehrt, umsorgt und akzeptiert fühlen.

Ist das nicht der Fall, werden sie oftmals wütend und verhalten sich wie kleine Kinder, die von ihren Eltern nicht das bekommen, was sie brauchen.

♦ Siehe auch: Entdecke dein inneres Kind – So geht’s

So ist allerdings keine Partnerschaft auf Augenhöhe möglich, die auf wahrer Liebe basiert. Es geht hier nur darum, jemanden zu haben, der uns alles das geben soll, was wir uns selbst nicht geben können.

♦ Siehe auch: 7 wertvolle Selbstfürsorge-Tipps

Wenn wir aber lernen in uns hineinzuhorchen und unsere Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen und selbst zu erfüllen, so werden wir feststellen, dass wir plötzlich offen sind für eine Liebe auf einer ganz anderen Ebene. Eine Ebene, auf der es nicht mehr um die Erfüllung von Erwartungen geht, sondern nur um den Wunsch, dass der andere glücklich sein möge, weil wir ihn oder sie so sehr lieben.

♦ Siehe auch: Die 4 Elemente wahrer Liebe

Faktor 3: Wir versuchen ungelöste Konflikte aus unserer Kindheit zu re-inszenieren

Oftmals ist die unerklärliche Anziehung zu bestimmten Menschen vor allem darüber zu erklären, dass wir uns unbewusst Menschen aussuchen, die etwas Bestimmtes ausstrahlen. Denn wir alle tragen ungelöste Konflikte in uns. Es handelt sich dabei um Situationen, mit denen wir als Kinder überfordert waren und sie nicht lösen konnten. Sie leben jedoch weiter in uns fort und wollen gelöst werden.

Wer als Kind beispielsweise viel darunter gelitten hat, dass ein Elternteil sehr distanziert war und seine Liebe nicht gut ausdrücken konnte, wird sich auch als Erwachsener immer wieder einen Partner wählen, der ebenfalls sehr distanziert ist und seine Liebe nicht gut ausdrücken kann. Er wird also auf diese Art und Weise versuchen, den Konflikt aus der Kindheit mit einer anderen Person in der Gegenwart zu lösen.

Das kann jedoch nicht funktionieren, sondern nur, wenn wir den Konflikt oder die traumatische Erfahrung selbst erkennen, entschlüsseln und in uns auflösen. Handelt es sich um ungelöste Traumata, so kann hier eine Traumatherapie helfen.

Das werden wir dann auch bei der Partnerwahl merken, die sich verändert. Denn so werden wir keinen Partner mehr brauchen, mit dem wir diese Situation immer und immer wieder durchspielen.

Faktor 4: Wir möchten wachsen

Unser Partner ist der Mensch, an dem und mit dem wir wachsen können und das wissen wir. Wenn nicht bewusst, so zumindest unbewusst.

Eine Partnerschaft zu haben, ist eine der besten Methoden für Persönlichkeitsentwicklung. Denn unser Partner spiegelt uns. Zudem gibt er uns die Möglichkeit, unsere Ansichten und Verhaltensweisen in Frage zu stellen und Konflikte zu lösen und so zu wachsen.


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