So kannst du dich vor negativen Menschen schützen: 4 Strategien

 


„Indem du dich abgrenzt, öffnest du dich für das Leben.“ – Unbekannt


Mitgefühl ist durchaus positiv. Doch trotzdem wollen wir vielleicht nicht immer alles fühlen, was andere fühlen und tun es trotzdem.

Warum ist das so?

Das Problem liegt dann darin, dass wir uns nicht abgrenzen können. Und wir alle kennen das: Besonders negative Emotionen anderer Menschen können extrem belastend sein. Der negative Kollege, der nörgelnde Freund, der launische Chef, die unzufriedene jammernde Bekannte und viele mehr.

Studien zeigen, dass diese negativen Emotionen, die wir von anderen aufnehmen, tatsächlich sehr schädlich für uns sind und uns stressen. Schuld daran sind die so genannten Spiegelneuronen. Das sind Nervenzellen im Gehirn, die dafür sorgen, dass wir die beobachteten Gefühle anderer Menschen automatisch nachempfinden.

Nur wie schützt man sich vor diesen negativen Gefühlen?

Dazu gibt es Strategien, die dabei helfen positiv zu bleiben, auch wenn du wieder einmal von negativen Energien umgeben bist:

1. Benenne die Gefühle deines Gegenübers

Indem du den Gefühlen deines Gegenübers einen Namen gibst, grenzt du dich automatisch von diesen Gefühlen ab und identifizierst dich nicht mehr mit ihnen. Dein Gehirn realisiert dann: „Das gehört nicht zu mir. Das sind die Gefühle einer anderen Person.“

Wenn deine Kollegin morgens schon schlecht gelaunt das Büro betritt, kannst du das zum Beispiel direkt ansprechen: „Hast du gut geschlafen? Ich merke, dass dich etwas beschäftigt.“ Deine Kollegin wird dir dann entweder den Grund für ihre schlechte Laune offenbaren (was oftmals schon hilft, damit sich diese bessert, weil sie sich gesehen fühlt) oder dich vielleicht auch an maulen. Wichtig ist, dass du das dann direkt benennst: „Ich merke, du bist schlecht gelaunt. Also lasse ich dich jetzt lieber in Ruhe.“

So machst du dir bewusst, dass deine Kollegin sich so fühlt und nicht du selbst und gewinnst Abstand von ihren Emotionen.

2. Meide negative Einflüsse in deiner Umgebung

Es gibt Menschen, bei denen du schon weißt, dass es ihnen schlecht geht, wenn sie anrufen? Weil sie sonst nämlich nie anrufen? Oder Menschen, die sich nur beklagen wie schlimm ihr Leben doch ist, wenn du dich mit ihnen triffst? Hinterher fühlst du dich dann auch immer miserabel? Da haben dann die Spiegelneuronen wieder ganze Arbeit geleistet.

Du denkst, dass du keine Wahl hast, denn diese Menschen brauchen dich doch und du musst für sie da sein? Das ist ein Trugschluss.

Mehr dazu: Der Unterschied zwischen Egoismus und Selbstliebe

Mach dir klar, dass es in einer Freundschaft immer ein Geben und Nehmen geben sollte und es nicht heilsam ist, wenn es dir jedes Mal schlecht geht, wenn du Kontakt zu deinen Freunden hattest.

Du suchst dir selbst aus wie und mit wem du deine Freizeit verbringst. Daher hast du immer auch die Wahl negativen Menschen gezielt aus dem Weg zu gehen. Was spricht dagegen den Kontakt zu Menschen abzubrechen, die dir nicht gut tun und dich statt dessen mit Menschen zu umgeben, mit denen du dich wohlfühlst?

3. Lade dich mit Glücksenergie auf

Positives ist viel machtvoller als Negatives. Daher ist es wichtig sich mit positiver Energie aufzuladen. Mach dir bewusst, was alles schön ist in deinem Leben und wofür du dankbar bist.

Eine wunderbare Übung dazu ist „Three good things“:

Nimm dir jeden Abend fünf Minuten Zeit und schreibe die drei schönsten Dinge des Tages auf, für die du dankbar bist. Wissenschaftler fanden heraus, dass dich diese Methode schon nach wenigen Wochen nachweislich glücklicher macht.

Auch regelmäßiger Sport und Meditation helfen dabei dich mit frischer Glücksenergie aufzuladen.

Mehr dazu unter: Wie geht eigentlich Meditieren? So lernst du es ganz einfach in 6 Schritten.

So gefüllt mit positiver Energie prallen die negativen Gefühle der anderen Menschen einfach an dir ab.

4. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun

Wenn du dich mit positiven Menschen umgibst, profitierst du doppelt von deren Positivität: Zum einen wirst du selbst positiver, wenn du viel Zeit mit diesen Menschen verbringst (denn du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. (Siehe auch: So bringst du deine Glücksenergie zum Fließen) und zum anderen fungieren sie gleichzeitig als Schutzschild vor den negativen Gefühlen anderer Menschen. Denn gemeinsam ist man stärker gegenüber negativen Schwingungen.

Wenn du dich anhand der vier Strategien mit positiven Gefühlen aufgeladen hast, wird es dir gelingen, selbst dann positiv zu bleiben, wenn du negative Gefühle um dich herum wahrnimmst.

Verspürst du dann den liebevollen Wunsch, dass es dem anderen gut gehen soll, so kannst du für ihn da sein und Verständnis zeigen ohne dich in den negativen Gefühlsstrudel hineinziehen zu lassen.


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Foto: © pixabay.de

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