8 Tipps für weniger Ärger

 

Die anderen sind schuld, wenn ich mich ärgere. Wären da nicht die anderen, dann würde ich mich gar nicht ärgern. Da sind diese nervigen Autofahrer, die wohl nicht richtig aufpassen können, die Kollegen, die immer alles besser wissen oder die Nachbarn, die viel zu neugierig sind und sich immer in Dinge einmischen, die sie nichts angehen. Oder?

Weit gefehlt. Es ist nicht das Verhalten der anderen, das unseren Ärger verursacht, sondern es sind immer unsere eigenen Gedanken.


„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“ – Buddha


Kennst du Menschen, die sich extrem viel aufregen? Dann ist dir vielleicht schon mal aufgefallen, dass man ihnen den Ärger auch ansieht. Diese Menschen sehen oftmals griesgrämig aus und gehen gebeugt durch das Leben.

Wie es dir gelingen kann, dich weniger zu ärgern und aufrecht und glücklich durch das Leben zu gehen, erfährst du jetzt in den folgenden 8 Tipps. 

Weniger Ärger

1. Raus aus der „Anstrengungsfalle“
Hat bei dir das Wort „Anstrengung“ auch einen negativen Beigeschmack? Das ist bei vielen Menschen der Fall. Anstrengung bei der Arbeit bedeutet für viele, dass sie total überfordert und nicht etwa „nur“ fleißig sind.

Ist das bei dir so, dann strengst du dich bei der Arbeit vermutlich auf die falsche Weise an: nämlich gegen, statt für dich selbst. Umgekehrt strengst du dich in deinem Privatleben dann vermutlich auch zu wenig auf die richtige Weise an.

Und was ist die „richtige Weise“? Die „richtige Weise“ wäre, sich gesundes Essen zu kochen, Sport zu treiben oder sich mit Freunden zu treffen. Denn das alles tut uns gut und baut Stress ab.

Wenn du dich allerdings den ganzen Tag überforderst, bist du abends so ausgepowert, dass du keine Kraft mehr hast für die Dinge, die dich entstressen könnten.

Tipp: Sei freundlich zu dir selbst und überprüfe für was du dich „anstrengst“. Es ist wichtig deinen Bedürfnissen zu folgen und das zu tun, was dich glücklich und zufrieden macht.

♥ Siehe auch: Wie kann ich auf meine innere Stimme hören?

2. Beende die Problemsuche
Unser Gehirn ist ständig darauf programmiert, sich bevorzugt auf Gefahren, Probleme und Schwierigkeiten zu konzentrieren. Das diente unseren Vorfahren dazu, ihr Überleben zu sichern. Auch heute ist es wichtig vorsichtig zu sein, zum Beispiel beim Überqueren der Straße. Doch mittlerweile setzt sich diese Gefahren- und Problemsuche auch bei unseren Gesprächen fort. Bestimmt kennst du das:  Wir sprechen liebend gern über Unglücke, Misslungenes und Probleme.

Tipp: Konzentriere dich auf das Gute in deinem Leben und versuche deine Aufmerksamkeit auf die schönen Erlebnisse des Tages zu richten. Wenn du dich zudem mit Menschen, die dir gut tun, umgibst und nicht mit Nörglern, Schwarzmalern und notorisch unzufriedenen Personen, beeinflusst dich das außerdem positiv.

3. Mach dir bewusst, was du bereits geschafft hast
Es ist erwiesen, dass wir uns bedauerlicherweise Unerledigtes besser merken können, als die Dinge, die wir bereits erledigt haben. Was kann man dagegen tun?

Tipp: Hake Gelungenes nicht einfach ab, sondern mache dir am Ende des Tages nochmal bewusst, was du alles geschafft hast und sei stolz auf dich.

4. Hör auf deinen Ärger zu verdoppeln
Wenn du einen schlimmen Streit hattest, dann kannst du deinen Ärger, deine Wut oder deine Trauer darüber ganz leicht verdoppeln oder verdreifachen, indem du ihn dir immer wieder ins Gedächtnis rufst.

Wir alle tun das oftmals, weil wir denken, dass wir so den Streit verarbeiten könnten. Nur leider ist genau das Gegenteil der Fall. Denn dein Gehirn kennt den Unterschied zwischen dem „echten“ Streit und dem Erleben in deinem Kopf nicht. Daher fühlt es sich für dich jedes Mal so an, als würdest du den Streit nochmal erleben.

Tipp: Vergib dir selbst und versuche einen Streit konstruktiv zu lösen, nachdem du dich aus der Gedankenspirale befreit hast. Eine gute Technik ist dann zum Beispiel die gewaltfreie Kommunikation. In meinem Artikel 3 Strategien wie man mit schwierigen Menschen umgehen kann, habe ich die Methode nochmal ganz genau erklärt und du kannst sie Schritt für Schritt anwenden.

5. Praktiziere Achtsamkeit
Egal, ob der schöne Blick aus dem Wohnzimmer, das gute Essen im Lieblingsrestaurant, die großartigen Freunde – alles wird irgendwann selbstverständlich, wenn wir nicht bewusst und aufmerksam sind.

Wenn wir aber bewusster und aufmerksamer durch die Welt gehen, dann wissen wir auch wieder die vielen kleine Dinge zu schätzen und können uns an ihnen erfreuen.

Tipp: Das Praktizieren von Achtsamkeit hilft dir bewusster und aufmerksamer durch die Welt zu gehen.

♥ Siehe auch: Wie geht eigentlich Meditation? So lernst du es ganz einfach in 6 Schritten.

6. Lerne dich besser kennen
Situationen, die dich verärgern oder dir auf irgendeine Weise unangenehm sind, können gute Lehrer sein.

Tipp: Gehe deinem Ärger auf den Grund. Was genau hat dich verärgert oder verletzt? Gab es eine solche Situation vielleicht schon mal in deiner Kindheit und du hast deswegen so heftig reagiert?

Je besser du dich selbst kennen lernst, desto leichter kannst du solche Situationen analysieren und den Ärger in Selbstmitgefühl verwandeln.

♥ Siehe auch: Egoismus oder Selbstliebe? Diese 2 Fragen solltest du dir stellen!

7. Verändere deine Erwartungen
Falsche und zu hohe Erwartungen führen unweigerlich zu Enttäuschungen. Auch unausgesprochene Erwartungen können sehr problematisch sein. Denn woher soll zum Beispiel dein Ehemann wissen, dass du von ihm erwartest, dass er dir einmal im Monat Blumen schenkt, wenn du es ihm nicht sagst?

Generell gilt jedoch: Je genauer deine Vorstellung wie etwas sein sollte ist, desto größer die Chance enttäuscht zu werden.

Tipp: Frage dich , ob deine Erwartungen der Situation entsprechend angemessen sind oder ob du sie an der einen oder anderen Stelle reduzieren, oder ganz loslassen solltest. Kannst du sie nicht loslassen, dann versuche deine Erwartungen und deine Bedürfnisse, die dahinter stecken, respektvoll zu kommunizieren.

8. Checke regelmäßig, ob du in Balance bist
Wenn du viel arbeitest, solltest du dir zum Ausgleich auch die nötige Portion Ruhe gönnen. Vielleicht hast du schon mal beobachtet, dass du vor allem dann krank wirst, wenn du dich zu lange zu sehr überfordert hast. Dann zwingt dich zum Beispiel eine Erkältung in die Ruhe, die du dir vorher nicht gegönnt hast.

Tipp: Gönne dir Auszeiten vom stressigen Alltag.


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Foto: © pixabay.de

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