Regeneration: 6 Dinge, die wir vor dem Schlafengehen unbedingt tun sollten

 

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Viele Menschen wachen häufig nachts um 3 Uhr auf und befinden sich in einem Gedankenkarussell, das einfach nicht enden will. Teilweise beginnt das schon beim Einschlafen, das so gefühlte Ewigkeiten dauern kann.

Geht es uns so, ist das Ergebnis, dass wir andauernd erschöpft sind und einfach keine Energie haben, weil wir unter chronischem Schlafmangel leiden.

Wir sehnen uns dann danach, einfach ruhig durchzuschlafen und erholt und glücklich am nächsten Morgen aufzuwachen. Aber gibt es dafür ein Patentrezept?

Dazu hilft es sich einmal anzusehen, was Menschen eigentlich vor dem Schlafengehen tun, die mit Leichtigkeit durchschlafen und morgens gut erholt und voller Energie aus dem Bett springen.

Vor allem nehmen sie sich Zeit für spezielle Dinge, die sie am Abend tun, die mit Arbeit rein gar nichts zu tun haben. So sorgen sie für einen guten und gesunden Schlaf und ausreichend Erholung als Grundlage für einen neuen Tag.

Wissenschaftler haben dazu herausgefunden, dass es vor allem 6 Dinge sind, die wir vor dem Schlafen gehen tun sollten, um uns in der Nacht gut zu erholen.

6 Dinge, die wir vor dem Schlafengehen unbedingt tun sollten

1. Bewegung

Ein kleiner Spaziergang vor dem Schlafengehen kann Wunder bewirken.

♦ Siehe auch: So macht Waldbaden dich glücklich

So hat die National Sleep Foundation 2013 festgestellt, dass Bewegung, egal, ob ein Spaziergang oder ein paar Yoga-Übungen, gesunden Schlaf fördern. Besonders bei denen von uns, die den größten Teil ihres Tages im Sitzen verbringen.

2. Digital Detox

Es klingt simpel und es hilft tatsächlich: Tablet, Handy und Laptop raus aus dem Schlafzimmer. Das hilft uns im doppelten Sinne abzuschalten.

Wissenschaftler erklären das so: Das Licht eines Handys zum Beispiel gaukelt dem Gehirn vor, es sei Tag. Dadurch wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin eingestellt. Zu wenig Melatonin kann dann zu Schlafstörungen, Problemen mit den Augen, bis hin zu Krebs und Depressionen führen.

3. Gedanken (und To-Do’s für den nächsten Tag) aufschreiben

Wer kennt das nicht, dass man nachts im Bett wachliegt und einfach nicht zur Ruhe kommt, weil tausend Ideen und To Do’s für den nächsten Tag einem den Schlaf rauben? Im Endeffekt sinnlos, denn am nächsten Morgen haben wir den Großteil davon sowieso wieder vergessen.

Damit das nicht passiert, ist es sinnvoll, sich ein Noitzbuch auf den Nachtisch zu legen und alles, was uns im Kopf herumgeht, einfach in das Notizbuch zu schreiben.

Auch „Virgin“-Gründer Richard Branson, Regisseur George Lucas, Schriftsteller Mark Twain oder der griechische Reederei-Besitzer Aristotles Onassis schwören oder schworen zu Lebzeiten auf Notizbücher, die sie tagsüber bei sich tragen und abends auf den Nachttisch legen.

So geht Wichtiges nicht verloren und gleichzeitig wird beim Schreiben der Kopf leer gemacht, so dass Ruhe in unser Gemüt einziehen kann.

Alles in allem ist es erstaunlich wie viel Kraft uns die letzten Stunden des Tages geben können, wenn wir sie nur richtig nutzen.

4. Drei gute Dinge

Wenn wir uns abends vor dem Schlafengehen nochmal über den Stau oder den Kommentar des Kollegen ärgern, fördert das keinen gesunden Schlaf. Im Gegenteil, es hindert uns am Einschlafen.

Daher ist es ratsam, sich lieber ein paar Minuten zu nehmen, um darüber nachzudenken, was am Tag positiv gelaufen ist und wofür wir dankbar sind. Ideal ist es, wenn wir drei Dinge finden, die wir dann auch aufschreiben. Das führt dazu, dass wir etwas für unseren Seelenfrieden tun und so schneller zur Ruhe kommen. Gleichzeitig ärgern wir uns nicht, sondern schlafen glücklich ein, weil wir uns an die schönen Dinge des Tages erinnern.

Und nach einer Woche können wir uns dann erneut freuen, wenn wir uns alle positiven Dinge der ganzen Woche nochmals durchlesen und so die glücklichen Momente wiederholt erleben.

So hat es tatsächlich auch schon Benjamin Franklin gemacht. Er stellte sich nämlich jeden Abend vor dem Schlafengehen die Fragen: „Was habe ich heute Gutes getan?“ und: „Was ist mir heute Gutes passiert?“ So ist er bestimmt wunderbar eingeschlafen, denn Dankbarkeit, auch das ist wissenschaftlich belegt, hilft beim Einschlafen wie warme Milch mit Honig.

♦ Siehe auch: 6 Tipps für mehr Zufriedenheit

5. Lesen

Gemeint ist hier nicht das Lesen von Whats App – Nachrichten oder Facebookeinträgen, sondern das Lesen richtiger Bücher.

Die Universität Sussex hat nämlich herausgefunden, dass schon sechs Minuten Lesen genügen, um unser Stress-Level um bis zu zwei Drittel zu reduzieren. Warum? Weil unser Gehirn sich auf eine einzige Tätigkeit, nämlich das Lesen, fokussiert und das Gedankenkarussell so keine Chance hat.

6. Meditation

Nicht nur der Schauspieler Hugh Jackman meditiert vor dem Schlafengehen 10 Minuten lang, um den Körper zu entspannen und den Geist zu beruhigen. Auch viele andere Menschen tun es bereits regelmäßig. Denn beim Meditieren können wir loslassen und den Stress des vergangenen Tages von uns abfallen lassen. Es ist wie eine schöne warme Quelle, in die wir eintauchen und so anschließend ganz entspannt einschlafen können.

♦ Hier geht es zu den geführten Meditationen für mehr innere Ruhe und Kraft


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