13 Strategien für mehr innere Ruhe und Gelassenheit


Du wünscht dir in Zeiten von Unsicherheit und Krisenstimmung vor allem eines? Innere Ruhe und Gelassenheit?

Das ist verständlich, denn diese Eigenschaften helfen dabei, fokussiert und klar zu bleiben, wenn es um uns herum stürmisch wird. Egal, ob im stressigen Job, bei Beziehungsproblemen oder im anstrengenden Familienalltag, in dem alles organisiert sein will.

Sind wir innerlich ruhig, so sorgt die innere Ruhe auch dafür, dass wir glücklicher und gesünder sind als Menschen, in denen Wirbelstürme toben.

Aber wie geht das? Was ist das Geheimnis innerer Ruhe?

Das Geheimnis innerer Ruhe

Das Geheimnis ist: Lebe bewusst in jedem Moment. Denn diese Bewusstheit sorgt dafür, dass du innerlich ruhig wirst. Stress entsteht nämlich immer dann, wenn wir nicht im hier und jetzt sind, sondern mit unseren Gedanken ganz woanders.

Weil es aber gar nicht so einfach ist bewusst jeden Moment zu leben, weil es keinen Schalter dafür gibt, den wir einfach anschalten können, zeige ich dir mithilfe von 13 Strategien wie du es schaffen kannst, bewusster im Moment zu leben und so gleichzeitig zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit findest.

♦ Siehe auch: Geführte Meditation für mehr innere Ruhe

13 Strategien für mehr innere Ruhe und Gelassenheit

1. Prioritäten setzen

Mach dir klar, was dir wirklich wichtig ist im Leben und setze Prioritäten. Wie das geht, erfährst du hier: Raus aus dem Hamsterrad: Diese 5 Schritte ändern dein Leben.

2. Vergeben können

Wenn du nachtragend bist, so schleppst du die ganze Zeit Ärger, Groll und Schmerz mit dir herum und bist vor allem wo? Nicht im hier und jetzt, sondern in der Vergangenheit.

Wenn du vergibst und damit deinen Ärger und Schmerz loslässt, dann kannst du auch die Vergangenheit loslassen und es fällt dir leichter innerlich ruhig zu werden und im hier und jetzt zu leben.

♥ Siehe auch: 4 Wege wie du loslassen kannst

3. Körperlich entspannen

Bist du oft angespannt? Achte mal auf deine Schultern. Sind sie entspannt und locker? Oder eher angespannt und nach oben gezogen?

Viele von uns gehen sehr angespannt durch den Tag und merken es gar nicht. Abends wundern wir uns dann über Rücken- oder Kopfschmerzen. Die kommen von der Anspannung und den damit einhergehend nach oben gezogenen Schultern.

Da unser Körper in unmittelbarer Verbindung zu unserem Geist steht, hat das folgenschwere Auswirkungen: Ein angespannter Körper führt zu einem angespannten Gemüt und umgekehrt.

Wenn du es trainierst, dich bewusst zu entspannen und deinen Körper wahrzunehmen, wird es dir leichter fallen, schneller eine Anspannung zu erkennen und loszulassen.

Dabei können dir kleine Erinnerungen helfen, wie eine so genannte „Mindfullness bell“ (die gibt es beispielsweise als App in deinem Smartphone). Das ist eine Glocke, die dich in von dir voreingestellten Zeitabständen daran erinnert (zum Beispiel alle 2 Stunden) dich auf dich zu besinnen und in dich hineinzuhorchen wie es dir gerade geht. Dazu gehört auch deine Haltung. Bist du angespannt und sind deine Schultern nach oben gezogen? Dann kannst du bewusst versuchen sie zu entspannen.

So wirst du mit der Zeit immer entspannter, was sich auch auf deine innere Welt auswirkt.

Wenn du trotzdem noch Probleme haben solltest, im Alltag zu entspannen, probiere doch einfach mal die 5-Minuten-Anti-Stress-Mini-Meditation aus. Sie dauert nur 5 Minuten und du kannst sie immer und überall anwenden.

4. Abschied vom Perfektionismus

Perfektionismus blockiert dich und stiehlt dir wertvolle Zeit. Das wiederum führt zu Stress und raubt dir innere Ruhe.

Mach dir bewusst, dass du nicht perfekt sein musst, um geliebt zu werden oder Anerkennung zu bekommen und verabschiede dich von der Vorstellung immer in allem perfekt sein zu wollen.

5. Persönliche Auslöser verstehen

Werde dir darüber bewusst, dass du dir dein Leiden durch deine Gedanken immer selbst erschaffst und nicht andere dafür verantwortlich sind.

„Ändere deine Gedanken und dein Leben ändert sich.“ ist nicht umsonst eine sehr weit verbreitete Weisheit der östlichen Weisheitslehre.

6. Die Perspektive ändern

Wenn du deine Perspektive änderst, wirst du oftmals feststellen, wie klein all deine vermeintlichen Probleme im Vergleich zum Rest der Welt sind, wo Hunger, Armut und Krieg herrschen.

Wenn du außerdem ein Bewusstsein dafür entwickelst, dass alles seinen Sinn hat und dass das Universum dafür sorgt, dass alles so geschieht wie es geschehen soll, kannst du ein großes Stück Gelassenheit gewinnen.

Vielleicht hast du auch schon mal festgestellt, dass die meisten Dinge in deinem Leben im Nachhinein einen Sinn ergeben und auch schlimme Ereignisse genauso nötig waren, damit du heute der bist, der du bist.


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7. Den Hintergrund sehen

Wenn du mehr Bewusstheit in dein Leben integrierst, wirst du mit der Zeit ganz schnell Hintergründe und Zusammenhänge verschiedener Handlungen erkennen und sie damit gelassener hinnehmen können. Beispielsweise bei einem notorisch nörgelnden Kollegen den Hintergrund einer schwierigen Familiensituation oder ein starkes Geltungsbedürfnis.

Denn wenn wir etwas verstehen, können wir es auch besser nachvollziehen und es macht es uns weniger aus.

8. Beobachte dich selbst

Wenn du dich regelmäßig selbst beobachtest, baust du Stress ab, weil du dich so nicht mehr direkt mit deinen Gedanken und Gefühlen identifizierst. So förderst deine innere Ruhe und Ausgeglichenheit.

Ein probates Mittel zur Selbstbeoachtung ist Meditation.

♦ Siehe auch: Wie geht eigentlich Meditieren?

9. Weniger Vergleichen

„Vergleichen ist der Dieb unserer Freude.“ – Theodore Roosevelt

Mit dem Zitat ist eigentlich schon alles gesagt. Wenn du dich ständig mit anderen vergleichst, die es vermeintlich besser haben als du, dann ist das ein Garant dafür unglücklich zu werden und gestresst zu sein, weil du denkst, dass du noch dieses und jenes tun müsstest, um mithalten zu können und endlich glücklich zu sein.

10. Alles kann, nichts muss

Wörter wie „müssen“ und „sollen“ sind heute Standard in unserem Wort- und Denkschatz. Damit setzen wir uns selbst unter Druck.

Versuch doch mal ganz bewusst diese Wörter zu ersetzen, zum Beispiel durch „wollen“: „Ich muss die Abrechnung heute fertig machen“ klingt doch ganz anders als „Ich will die Abrechnung heute fertig machen“, oder?

Dies nimmt sofort den Druck raus und versetzt dich von einem Standpunkt der Machtlosigkeit hin zu einem Standpunkt der Eigenmächtigkeit und Kontrolle. Ich muss nicht, ich will. Ich habe die Kontrolle. Das verleiht Ruhe und Gelassenheit.

11. Lerne Nein zu sagen

Wenn du es lernst, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen, dann eliminierst du damit einen großen Stressfaktor aus deinem Leben. Denn dann hast du mehr Zeit für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind.

Wie du das ganz einfach lernen kannst, erfährst du hier: Lernen Nein zu sagen: Grenzen setzen ohne zu verletzen

12. Höre auf damit, noch schnell dies und jenes zu erledigen

Wenn du schnell noch etwas erledigst, bevor… gerätst du leicht in Stress.

Daher ist es ratsam das zu unterlassen. Denn: kennen wir das nicht alle? Noch 15 Minuten bis man zur Arbeit losfahren will und denkt, da könnte man doch noch schnell dies oder jenes erledigen. Zum Beispiel die Wäsche aufhängen. Und ehe man sich versieht, sind 20 Minuten um und man ist gestresst, weil man befürchtet zu spät zur Arbeit zu kommen.

13. Regelmäßige Meditation

Meditation ist nichts anderes, als ein Hilfsmittel, um bewusster zu werden und damit innerlich ruhiger und ausgeglichener.

Wenn du anfängst regelmäßig zu meditieren, wirst du automatisch ein bewussteres Leben leben und damit einhergehend eine unerschütterliche innere Ruhe und Gelassenheit entwickeln.


Du benötigst Unterstützung, um dich vom Stress zu befreien und mehr innere Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln?

Dann vereinbare doch jetzt einfach einen kostenlosen persönlichen Termin zum Vorgespräch mit mir und ich unterstütze dich in dem Prozess mit einem individuellen Plan und speziell auf dich abgestimmten Übungen.


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