Was uns in schwierigen Zeiten wirklich hilft

 

Was wirklich hilft in schwierigen Zeiten

Wir alle kennen das. Plötzlich passiert etwas Unerwartetes und wir fühlen uns, als wenn es uns den Boden unter den Füßen wegzieht. Alles ist von heute auf morgen anders. Vor allem wenn wir, oder einer unserer Liebsten plötzlich mit einer Krankheit, Kündigung oder Trennung konfrontiert ist, ändert sich alles.

Darüber hinaus ist es oftmals so, dass wir ein Bild von der Wirklichkeit haben, was dieser nicht entspricht und wenn dann dieses Bild ins Wanken gerät, so gerät plötzlich auch das eigene Leben ins Wanken.


„Nicht das, was du weißt, bringt dich in Schwierigkeiten, sondern das, was du ganz sicher zu wissen glaubst, obwohl es gar nicht wahr ist.“ – Mark Twain


Wir sehen uns dann häufig mit Gefühlen wie Wut, Trauer und Verzweiflung konfrontiert, fühlen uns hilflos und wissen nicht, was wir jetzt tun können und was uns jetzt wirklich hilft.

Daher findest du im Folgenden 3 Schritte, die wirklich helfen um besser durch schwierige Zeiten zu kommen.

3 Schritte, die dir helfen durch schwierige Zeiten zu kommen

1.) Akzeptiere deine Gefühle voll und ganz und nimm sie an

Gefühle heißen Gefühle, weil sie gefühlt werden wollen. Sie wollen wahrgenommen werden. Wenn du die vermeintlich unangenehmen Gefühle von dir weg schiebst und sie verdrängst, werden sie immer wieder anklopfen und sie werden stärker werden, als wenn sie dir sagen wollten: „Halloo? Hier bin ich. Bitte, bitte, nimm mich wahr.“

Häufig manifestieren sie sich dann auch in Form von körperlichen Leiden und Krankheiten bis hin zu psychischen Leiden, wie plötzlich auftretenden Depressionen. Das passiert, wenn wir es gewohnt sind, Gefühle permanent von uns wegzuschieben.

Wir möchten den Schmerz nicht fühlen und würden ihm am liebsten davonlaufen, ihn abschütteln und einfach hinter uns lassen. Nur leider funktioniert das nicht.

Daher ist es wichtig alle Gefühle liebevoll anzunehmen und sie zu durchleben. Spüre in sie hinein. Nimm wahr, wo du das jeweilige Gefühl in deinem Körper wahrnimmst und beobachte es wie es vielleicht zunächst stärker und stärker wird, um dann allmählich schwächer zu werden und dann zu verschwinden.

Denn wir bewältigen und verarbeiten unseren Seelenschmerz, indem wir ihm begegnen und ihn erfahren. Also erlaube dir, den Schmerz zu fühlen. Es ist vollkommen okay, dass es wehtut. Deine Tränen sind okay. Sie sind dafür da, geweint zu werden. Weine sie, damit du bald wieder lachen kannst. Kein Leben besteht nur aus Schmerz. Aber jedes Leben besteht aus Dualität. Du kannst nur Schmerz empfinden, weil du weißt, wie sich Freude anfühlt. Und jedes Element des Lebens ist so vergänglich wie das Leben selbst. Auch die Schwermut wird gehen, wenn sie lang genug bei dir war. Schenke ihr den Raum, den sie verlangt. Mache sie nicht größer als sie ist, aber versuche auch nicht sie zu ignorieren.

Schenke der Wut oder dem Schmerz die Zeit, die er bei dir sein möchte. Du bist nicht allein. Der Schmerz ist bei dir, um dir dabei zu helfen, dich zu befreien, damit dein Leben bald wieder leichter wird.

♦ Siehe auch: 7 wertvolle Selbstfürsorge-Tipps

2.) Finde das Glück in dir

Gerade wenn es schwer wird, wollen wir das Gewicht nicht selbst tragen. Wir neigen dann dazu uns abzulenken und die leeren, unerfüllten Bedürfnisse mit etwas zu stopfen. Häufig ist es dann die Flucht in die Arbeit, Shopping-Touren, exzessive Party-Nächte, Süßigkeiten, Alkohol oder andere Drogen.

Nur schnell merken wir, dass dieses oberflächliche Glück nicht lange anhält und wir es immer wieder und immer mehr davon brauchen, ohne dass es den tiefen Schmerz, der in uns ist, wirklich lindern kann. Es kann ihn vielleicht betäuben, aber nicht erreichen und schon gar nicht auflösen.

Denn wahres Glück kommt niemals von außen, sondern immer nur von innen. Aus dir selbst und nur du weißt am besten, was dich glücklich macht.

Dabei gibt es viele Facetten des Glücks: etwas Neues lernen, dankbar sein, spielen, neugierig sein, meditieren, sich bewegen oder Zeit in der Natur oder mit lieben Menschen zu verbringen, kann uns zum Beispiel wahres Glück schenken.


♦ Zum Weiterlesen: Aktiviere den Fülle-Modus und öffne dich für das Glück in deinem Leben.


Auch in der schwersten Zeit. Auch, wenn du nicht daran glaubst. Spüre in dich hinein, was dir gut tut und gerade deinen Bedürfnissen entspricht. Deine Bedürfnisse weisen dir den Weg zu deinem persönlichen Glück.

Also verstecke dich nicht in deinem dunklen Loch und gebe vor gerne alleine zu sein. Wir Menschen sind soziale Wesen. Wir brauchen den Austausch mit anderen und die Geborgenheit, die uns andere Menschen geben, wenn sie uns genauso annehmen wie wir sind und uns verstehen und halten.

Dass wahres Glück von innen kommt ist ein Geschenk des Lebens an dich. Du hast deine eigene Quelle, auf die du jederzeit zugreifen kannst.

3.) Übe dich in Dankbarkeit

In schweren Zeiten vergessen wir häufig komplett das Gute in unserem Leben für das wir dankbar sein können. Und jeder einzelne Moment bietet dir die wunderbare Chance dankbar zu sein. Für ein schönes Gespräch mit einem guten Freund, den wunderschönen Sonnenuntergang, die frische Waldluft atmen zu können oder einfach nur leise die Schneeflocken zu Boden fallen zu sehen.

Eine wunderbare Übung in diesem Zusammenhang ist die „3-Gute Dinge-Übung“, die du jeden Abend vor dem Schlafen gehen durchführen kannst. In dem Blogartikel „6 Tipps für mehr Zufriedenheit“ ist die Übung ausführlich erläutert, so dass du sie nachlesen und ausprobieren kannst.

Du wirst dann sehr bald merken wie du von Tag zu Tag die Welt in einem anderen Licht wahrnimmst und  in die Dunkelheit immer mehr Lichtstrahlen fallen, die dein Leben und dein Gemüt erhellen.


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